Donnerstag, 11. August 2011

Ausgebrochen!

Der Tag fing schon ärgerlich an. Die Bauarbeiten hatten um Punkt 7 Uhr angefangen, die ersten Nachbarn stellten ihre Rasenmäher an und die Elster, im Baum vor dem Schlafzimmer, schimpfte unaufhörlich. Der Minihobbit öffnete die Zimmertür mit einem liebreizenden "KAKAO! SFORT!" und der erste Kaffee schmeckte einfach grässlich. An diesem Punkt wünscht man sich, sofort wieder in das heimeliche, warme Bett zu kriechen, aber Madame Terror bestand auf eine dritte Scheibe Brot. Ach wieso nicht, nutzt man eben die Zeit um derweil die Wäsche abzuhängen und zusammen zulegen. Doch beim Gang auf den Balkon erblickte ich sofort das erste Indiz für einen nächtlichen Ausbruch!


Der Blick wanderte weiter, Topf für Topf für Topf, die Nackenhaare stellten sich auf wie bereits befürchtet, Indiz #2. Einer von vielen Töpfen mit Buddellöcher.


Direkt wird der Käfig überprüft. Alle Türen sind fest verschlossen, das Gitter sitzt richtig auf der Wanne, aber was ist das!?



Es sind halt eben Nagetiere. Das Loch ist bereits verschlossen, eine Ratte (Abby) ist ganz artig im Häuschen geblieben, nur Ziva ist verschwunden. Am Abend wird eine große Suchaktion gestarten. Der Spürhund hat die Fährte bereits aufgenommen.


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